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Wie eine Mitarbeiter App Salamander und Delka stärkt?

 

Interview mit Sanja Kajmakoska, Head of Human Resources

Salamander und Delka gehören zu den führenden europäischen Marken, wenn es um Schuhe, Taschen und Accessoires geht. Salamander ist Teil der Ara AG und betreibt mehr als 30 Filialen in Österreich sowie ca. 170 Geschäfte in Deutschland, Frankreich, Tschechien, Slowakei, Polen und Ungarn.

Die insgesamt rund 500 Mitarbeitenden der beiden Unternehmen in Österreich sind seit April 2020 mit der Mitarbeiter App „SIA“ von LOLYO miteinander vernetzt. Die Leiterin Human Resources Österreich, Sanja Kajmakoska spricht im Interview über die Gründe zur Einführung der App und über die ersten Erfahrungen mit der digitalen internen Kommunikation in Zeiten der Corona-Krise.

 

Salamander Delka - Sanja Kajmakoska - LOLYO Mitarbeiter-App
 

Was waren die ausschlaggebenden Gründe, warum Sie eine Mitarbeiter App in Ihrem Unternehmen eingeführt haben?
Wir wollten endlich alle erreichen und miteinander verbinden, vom Lehrling bis zur Führungskraft. Vor allem in Unternehmen mit Filialbetrieb ist die Kommunikation eine Herausforderung. Wir haben bereits ein starkes Team und einen großen Zusammenhalt, dies wollten wir zusätzlich mit einer App verstärken.

Was sind die speziellen Herausforderungen der internen Kommunikation im Schuhhandel?
Die größte Herausforderung war tatsächlich, jeden Einzelnen zu erreichen. Es gibt zwar ein Intranet und wir haben immer viele Aussendungen gemacht, allerdings gibt es in den Filialen meistens nur ein oder zwei Arbeitsplätze, wo diese Informationen abgerufen werden können, da der Fokus natürlich im Verkaufsraum und auf unseren Kunden liegt. Auf einer Pinnwand wurden die wichtigsten Informationen aufgehängt, allerdings fehlten hier vor allem bei freudigen Nachrichten das Persönliche, die Emotionen und das Feedback von den KollegInnen. All die Dinge, die ein starkes Team noch näher zusammenrücken lassen.

Wie wird die Mitarbeiter App in Ihrem Unternehmen angenommen?
Sehr positiv. Vor allem hatten wir zeitlich Glück im Unglück und haben die Mitarbeiter-App genau während des österreichweiten Corona-Lockdowns eingeführt. Vor allem MitarbeiterInnen aus den Filialen, die viel Menschenkontakt und soziale Kontakte gewöhnt waren, standen vor einer persönlichen Herausforderung. Hier kam die App genau richtig und man konnte die zwischenmenschliche Kommunikation zumindest virtuell weiterführen. Es war wundervoll zu sehen, wie MitarbeiterInnen sich gegenseitig Hoffnung machten und positive Bilder verbreitet haben. Das ein oder andere Foto von einer handgefertigten Maske war natürlich auch dabei.

Gibt es Auswirkungen oder Veränderungen in der internen Kommunikation, die direkt auf die Mitarbeiter App zurückzuführen sind?
Der Zusammenhalt ist noch stärker geworden und der Informationsfluss ist definitiv gewährleistet. In der Kaffeeküche wird oft über Postings und Neuigkeiten gesprochen und überall der Name unserer Salamander Informations-App – „SIA“ – genannt. „SIA“ bedeutet auf Altgriechisch „Weisheit“, im hebräischen „die Helferin“, im Persischen „die Glück bringende“. Das trifft alles perfekt auf unser Team zu.

Welche Funktionen der Mitarbeiter App werden primär genutzt?
Der Neuigkeiten-Bereich, die Pinnwand und natürlich untereinander die Chatfunktion. Wir werden in Zukunft auch vermehrt Umfragen erstellen – immerhin wissen die MitarbeiterInnen vor Ort und in den Filialen oft noch besser, was sich unsere Kunden wünschen. Somit haben wir hier den perfekten Kommunikationskanal.

Würden Sie anderen Unternehmen eine Mitarbeiter App empfehlen?
Definitiv! Eine App spricht für attraktive Arbeitgeber und eine offene Kommunikationskultur.